Wir befinden uns an der Talstraße, am Eingangsbereich zur Waldenserkirche

Hier befindet sich die Stele Nr. 6

Thema A-Seite: Die heutige Waldenserkirche
Thema B-Seite: Kirchliches Leben der Waldenser / Die erste Palmbacher Kirche  

An der Stelle der heutigen Kirche stand bereits die 1725 erbaute Kirche.

(Web-Schnellzugriff auf diese Stele: www.stele6.palmbach.org)


Die heutige Waldenserkirche in Palmbach

Die Waldenserkirche in der Ortsmitte ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr zur Besichtigung und zum Gebet geöffnet.

Die heutige Waldenserkirche, 1906 aus heimischem Sandstein im neugotischen Stil gebaut, war der Initiative und dem Engagement Gustav Meerweins zu verdanken, der von 1896 bis 1912 Ortspfarrer war.

Sie lässt noch an vielen Stellen die Geschichte der Waldenser sichtbar werden:

Das Waldenserwappen mit dem Leitspruch „Lux lucet in tenebris“ ist an der Außenfassade über dem Eingangsportal und im Innern an der Kanzel zu sehen.

Im Altarraum werden die zwei großen Holztafeln aus der ersten Kirche von 1725 gezeigt. Auf der linken Tafel sind die zehn Gebote in französischer Sprache festgehalten. Die rechte Tafel erinnert an den Bau der ersten Kirche und deren Stifter.

Ein Glasfenster auf der Seitenempore zeigt als Motiv die Waldenser bei der „Glorreichen Rückkehr“ im Jahre 1689 nach Sibaud. In der Bildmitte ist Henri Arnaud mit Schwert und Bibel zu sehen.

Ein Bombenangriff am 4. Dezember 1944 zerstörte die Kirche teilweise. Am 1. Advent 1949 konnte die renovierte Kirche eingeweiht werden und am 22. Oktober 1950 wurden im Rahmen eines Gottesdienstes die neuen Glocken ihrer Bestimmung übergeben.

Das erste Pfarrhaus aus dem Jahre 1729 wurde 1785 durch ein neues ersetzt. 1914 wurde dieses abgerissen und das heutige Pfarrhaus gebaut.

Im Jahre 1990 wurde das evangelische Gemeindehaus errichtet.